
Vinyl klingt dann am überzeugendsten, wenn Teller, Lager und Tonarm möglichst wenig von Vibrationen und Trittschall beeinflusst werden. Genau hier setzt der EAT Concrete Limited Edition Plattenspieler an: Das Laufwerk nutzt eine massive Betonzarge als schwere, dämpfende Basis – gedacht für ein ruhiges Fundament im Alltag, auch wenn der Raum nicht perfekt entkoppelt ist.
Im Zentrum arbeitet ein riemengetriebener Aufbau mit einem 5,2-kg-Aluminiumteller, der zusätzlich intern gedämpft ist. Ein Aluminium-Subteller (ca. 900 g) und ein invertiertes Lager mit Keramikkugel zielen auf gleichmäßigen Lauf und geringe Störeinflüsse.
Praktisch gelöst ist die Geschwindigkeit: Für 33⅓/45 U/min und 78 U/min liegen unterschiedliche Riemen bei; die Umschaltung erfolgt über die Motorsektion, ohne dass am Gerät „mehr“ Technik wie Bluetooth oder USB-Ausgang verbaut ist. Anschlussseitig erfolgt die Verbindung klassisch über ein (semi-)symmetrisches 5-Pin-DIN-zu-RCA-Kabel.
Zur Ausstattung gehört der vorinstallierte C-Note Tonarm (254 mm / 10 Zoll) aus Aluminium/Carbon mit interner Dämpfung, ausgelegt auf saubere Führung und Resonanzkontrolle. Je nach Variante wird entweder nur der Tonarm geliefert oder ein Paket inklusive Jo No.5 Tonabnehmer angeboten.
Mit rund 32 kg und Abmessungen von etwa 170 × 496 × 396 mm braucht das Laufwerk einen stabilen, tragfähigen Stellplatz – idealerweise ein solides Rack oder ein massives Sideboard. Geeignet ist der EAT Concrete Limited Edition vor allem für private Hörplätze, an denen bewusst Schallplatten gehört werden und eine Phonostufe (bei MC-Systemen entsprechend passend) bereits Teil der Kette ist. Der Preis beträgt 7.515,95 Euro.
Zum Anbieter: kronosav.com