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Makr Shakr Bionic Bar – Der Roboter Barkeeper

Der Beruf des Barkeepers wird nun wohl auch den Robotern zum Opfer fallen. Der Nino Robotic Bartender ist die neueste Version der bewährten Bionic Bar vom Start-up Makr Shakr. Der Roboterarm kann bis zu 170 verschiedenen Flaschen zur Zubereitung von Cocktails nutzen. Schütteln, Rühren und Mischen – alles kein Problem. Der Roboter kann gekauft (ca. 116.000$) oder gemietet werden.

MS Bionic Bar Anthem
MS Bionic Bar Anthem @makrshakr.com

Makr Shakr Bionic Bar an Board

Im Jahr 2019 feierte Makr Shakr, das weltweit erste robotergestützte Barkeeper-System – entworfen vom renommierten Architekten, Ingenieur und Erfinder Carlo Ratti – sein Debüt als Bionic Bar an Bord des neuen „intelligenten“ Kreuzfahrtschiffs von Royal Caribbean.

Makr Shakr ist ein großartiges Beispiel dafür, wie Roboter-Technologien die Interaktion zwischen Menschen und Produkten verändern – ein Thema, mit dem wir uns eingehend beschäftigt haben. Das System erforscht die neue Dynamik des sozialen Schaffens und Konsums – ‚design, make and enjoy‘ – und ermöglicht es den Benutzern, ihre eigenen Cocktailkreationen zu entwerfen, während digital gesteuerte Maschinen diese Entwürfe in die Realität umsetzen.

Quelle: Carlo Ratti, Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Mitbegründer
Video: Makr Shakr Bionic Bar

Die Gäste haben die Möglichkeit, ihre eigenen Rezepte zu benennen, ihre Bestellhistorie einzusehen und ihre Lieblingscocktails nachzubestellen, wobei sie sich gegenseitig bewerten und kommentieren können!

„Makr Shakr schlägt nicht vor, den Barkeeper durch einen Roboter zu ersetzen, sondern wurde vielmehr als ein soziales Experiment konzipiert, das untersucht, wie Menschen die neuen Möglichkeiten der Robotik und der digitalen Fertigung annehmen könnten“

Quelle: Saverio Panata, COO

Um ein fesselndes Bar-Erlebnis zu schaffen, wurden die Bewegungen der Roboter den Gesten des italienischen Choreografen Marco Pelle vom New York Theatre Ballet nachempfunden. Die Bewegungen von Marco Pelle wurden gefilmt und als Input für die Programmierung der Roboteranimation verwendet. Das Start-up arbeitete u.a. mit der Automationsfirma CIA, dem Roboterhersteller Kuka, dem IT-Beratungsunternehmen Seac02 und der Anlagenbaufirma Kibox zusammen. Für weitere Informationen: Makr Shakr Webseite