Nuro Robo-Van R1 – Der selbstfahrende Transporter

Vom kalifornischen Start-up Nuro kommt ein ungewöhnlicher Ansatz zum Thema E-Mobilität. Denn während andere Hersteller versuchen, autonomes Fahren mit Fahrgast zu realisieren, schlagen die US-Amerikaner einen anderen Weg ein. Denn ihre Kreation ist ein selbstfahrendes Lieferfahrzeug. Es bietet Platz für Einkäufe, aber auch wichtige Gegenstände.

Selbstfahrende Robo-Van R1 Transporter von Nuro
Selbstfahrende Robo-Van R1 Transporter von Nuro @nuro.ai

Sicherheit an erster Stelle

Mit dem Nuro konstruiert die gleichnamige Firma einen automatisierten E-Transporter. Dieser wurde innerhalb einer 18 Monate andauernden Entwicklungszeit erdacht. Ausgelegt ist der elektrisch betriebene Robo-Van als Zustellfahrzeug. Denn das Jungunternehmen konzentriert sich vollkommen auf das selbstfahrende Lieferfahrzeug und nicht auf den Personentransport. Ausgerüstet mit 2 Ladeklappen, bieten sich dahinter eine Menge Stauraum, um etwa Einkäufe komfortabel zu verstauen und anschließend nach Hause liefern zu lassen.

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Im Design wirkt der Nuro wie ein geschrumpfter Lieferwagen. Bereits 2018 waren in der Stadt Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona Fahrzeuge des Start-ups unterwegs. Gegründet wurde das Projekt im Übrigen von 2 langjährigen Mitarbeitern von Google. Diese arbeiteten bereits an einem ähnlichen Roboterauto-Projekt mit. Besonders der Verzicht auf den Personentransport soll die Macher schnell an das Ziel führen. Denn so sind die Auflagen niedriger und eine Fahrerlaubnis unwichtig. Dennoch wird sich das Lieferfahrzeug, das auf den Namen Modell R1 hört, durch den Straßenverkehr bewegen.

Steuerelemente gibt es also eben sowenig wie eine Fahrgastzelle. Letztere hätte ohnehin in dem kleinen Gefährt keinen Platz. Laut Hersteller ist das Fahrzeug so konzipiert, dass das, was sich im Inneren befindet, sicher ist. Jedoch ist das Außen noch sicherer. Somit soll sichergestellt sein, das Nuro absolut unbedenklich im Straßenverkehr eingesetzt werden kann. Etwa, da es nur langsamer als 25 km/h fährt und die Form so gebaut ist, dass selbst bei einem Unfall kein physischer Schaden entstehen soll. Dabei werden Sicherheitssysteme genutzt, die sich auf unterschiedlichste Sensoren stützen – Ultraschall- und Audiosensoren, Radar, Videokamera. Zudem überprüft sich das Fahrzeug mehrere Hundert Mal in der Sekunde selbst auf Fehler.

Self-driving E-Transporter von Nuro
Self-driving E-Transporter von Nuro @nuro.ai

Nuro Robo-Van R1 – ein Fazit

Anklang hat das Konzept längst gefunden. So verwundert es auch nicht, dass der vom japanischen Softbank-Konzern ins Leben gerufene Fonds bereits 940 Millionen US-Dollar in das Projekt investiert hat. Genaue Spezifikationen gibt es jedoch noch nicht. Der Nuro R1 soll irgendwann seinen Dienst für die Menschheit antreten. Wann das jedoch sein soll, ist aktuell nicht absehbar. Zum Anbieter