Oto Cycles Bikes – Elektromobilität auf Spanisch

Kaum ein Zweig der Fahrradindustrie wächst derzeit auch nur annähernd in der Geschwindigkeit, wie es die E-Bikes oder Pedelecs vorleben. Neben den großen Herstellern wie Cube oder Haibike erscheinen aber auch immer wieder kleine und besondere Produzenten auf der Bühne. So auch Oto Cycles, die mit ihrem eigenwilligen Design die 50er Jahre wieder aufleben lassen.

RaceR Bike von Oto Cycles
RaceR Bike @otocycles.com

Oto Cycles und der Charme der „50s“

Hochwertige E-Bikes gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Sportliche Mountainbikes in greller Lackierung jagen Wanderer in den Alpen vor sich her, im Stadtverkehr ist jeder Pendler so schnell wie die Taxis und sogar im Radrennen tauchen die Pedelecs mittlerweile auf. Doch eines haben alle herkömmlichen E-Bikes gemeinsam: Sie sehen beliebig aus; wirkliches Design ist selten zu finden.

Hier kommt die spanische Firma Oto Cylces ins Spiel. Mit ihren stark an den Look der Rennmotorräder der 1950er Jahre angelehnten E-Bikes hat das Familienunternehmen genau ins Schwarze getroffen:

Unzählige Rahmenfarben, verschiedene Sättel des Edelherstellers Brooks und ein im „Tank“ untergebrachter Akku machen aus den E-Bikes echte Hingucker.
Grazile Rahmen, auffällige Tanks und detaillierte Lackierungen verleihen den Rädern einen Hauch von Nostalgie und Renndynamik.

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Sportliche Seele

Eines der herausragenden Merkmale der spanischen Schmiede ist die frei konfigurierbare technische Ausstattung der Räder. Motoren mit Leistungen zwischen 250 und 750W sorgen für den gehörigen Antrieb und eine angenehme Unterstützung auf Kurz- oder Langstrecke.

Um jedoch mit einem der 750W-Boliden in Deutschland Fahrt aufzunehmen, muss Wohl oder Übel einen Blick in die Straßenverkehrsordnung werfen.
Mit Reichweiten von 40 bis 60 Kilometern legen die Bikes direkt nahe, was ihr Hauptzweck sein dürfte: Das entspannte cruisen durch die Innenstadt oder stilsichere Ausflüge auf das Land.

Die hohe Qualität der Fertigung und die Paarung von klassischer Optik mit modernster Technik machen die Spanier zu einer absoluten Ausnahmeerscheinung auf dem E-Bike Markt. 

OtoR E-Bike von Oto Cycles
OtoR E-Bike @otocycles.com

Klasse statt Masse

Während die großen Namen der Industrie sich einen Spaß daraus machen, immer mehr immer weniger unterscheidbare Räder auf den Markt zu schwämmen, setzen die Spanier auf Zurückhaltung: Mit nur drei unterschiedlichen Modellen schaffen sie es, den Ruf der Exklusivität aufrecht zu erhalten.

Mit dem Modell „Otor“ hat Oto Cycles den Archetypen des Urban E-Bikes erschaffen. Tiefer Lenker und langer Radstand erinnern an die Café-Racer der 50er und 60er, der stilechte Brooks-Sattel verleiht dem Rad eine Atmosphäre von rauer Eleganz. „Otor“ ist nichts für Zartbesaitete: Mit 27 Kilogramm ist das Schmuckstück nicht eben leicht.

Für alle, die gern schneller unterwegs sind, hat Oto Cycles sein Rennpferd „Racer“ erschaffen.
Ausgestattet mit Shimano Scheibenbremsen und 24“ Felt Reifen ist der Renner für Strecken von bis zu 70 Kilometer ausgelegt und unterstützt den Piloten mit einem Samsung Akku mit einer Kapazität von 12 Ah.

Das dritte und letzte Rad im Bunde ist das „Cross“. Mit diesem an den klassischen Bonanza-Look erinnernden Rad setzt Oto Cylces dem Gefühl, sein erstes eigenen Fahrrad erneut fahren zu können, ein Denkmal.
Ausgestattet mit topmodernen Technologie unterstützt der eingebaute Motor in der Standardvariante mit 250W und beschleunigt den Fahrer auf bis zu 25 km/h.

CrosS E-Bike von Oto Cycles
CrosS E-Bike @otocycles.com

Oto Cycles – Fazit

Handgebaute E-Bikes aus Spanien, gefertigt mit höchster Präzision und absoluter Liebe zum Detail – wer ein Oto Cycles Rad sein Eigen nennt, der wird so schnell nicht mehr absteigen wollen. Die sympathische und zurückhaltende Firma aus Barcelona verdient die Bezeichnung „Geheimtipp“ wie kaum eine zweite in der Branche. Die Preise müssen beim Hersteller angefragt werden. Die individuellen Modelle liegen zwischen 3.000 – 5.000€. Wir wünschen gute Fahrt! Zum Anbieter