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Aston Martin V12 Speedster – puristischer Carbon-Flitzer

Mit dem Aston Martin V12 Speedster bringt der britische Sportwagenhersteller ein puristisches Modell. Dieser wird allerdings nur in einer limitierten Edition aufgelegt. Maximal 88 Exemplare sollen gefertigt werden. Erdacht wurde der Speedster von dem Service für kundenspezifische Anpassungen „Q by Aston Martin“.

Aston Martin V12 Speedster
Aston Martin V12 Speedster @astonmartin.com

Kompromisslos und mit eindeutiger DNA

Blickt man über die gefälligen Linien des Aston Martin V12 Speedster, fallen gleich mehrere Dinge ins Auge. Weder hat der Bolide ein Dach noch Windschutzscheiben oder Seitenfenster. Somit ist klar, der Carbon-Flitzer ist ein offener Zweisitzer. Zwischen dem Fahrer und dem Beifahrer findet sich eine dünne Karosseriestrebe. Hinter dem Cockpit verbaut die Abteilung für Spezialaufträge „Q“ zwei Höcker sowie einen bügelförmigen Heckspoiler. Die Entwicklung von der Zeichnung bis zum fertigen Fahrzeug hat ein ganzes Jahr gedauert.

Cockpit und Innenraum des Aston Martin V12 Speedster
Cockpit und Innenraum des V12 Speedster @astonmartin.com

Konzipiert ist der Aston Martin V12 Speedster zweifelsohne kompromisslos. Zudem werden sich über die Kreation des Sportwagenbauers aus Gaydon nur die wohlhabenden Kunden freuen können. Die Kühlerschnauze zeigt klar die Aston-Martin-DNA und über den vorderen Radhäusern findet die Entlüftung statt. Um den V12 unterzubekommen, musste ein kleiner Schlitz zwischen der Motorhaube und der Karosserie gelassen werden. Daraus ist ein erstaunlicher Lufteinlass geworden.

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Inspiriert vom Kampfjet und dem legendären DBR1

Unter der Motorhaube schlägt, in bester Front-Mittelmotor-Position, der Takt eines 5,2 Liter 12-Zylinder-Motors. Samt Turbolader leistet dieser 700 PS und brennt ein maximales Drehmoment von 753 Nm auf den Asphalt. Die Leistung wird passend über ein 8-Gang-Automatikgetriebe von ZF übertragen. An der Hinterachse unterstützt ein Sperrdifferenzial. Den Spurt von 0 auf 100 km/h schafft der Roadster innerhalb von 3,5 Sekunden aus dem Stand. Bei einem Spitzentempo von 300 km/h ist der Aston Martin abgeregelt.

Das Design des Aston Martin V12 Speedster und die Farbe des Premierenmodells kommen im Übrigen nicht irgendwoher. Zum einen ehren die Briten mit dem Exemplar den DBR1 Rennwagen von 1959, der im 24 Stunden Rennen von Le Mans triumphierte. Zum anderen haben die Designer sich vom F/A-18 Kampfjet inspirieren lassen.

Rückansicht des Aston Martin V12 Speedster
Rückansicht des V12 Speedster @astonmartin.com

Fazit zum Aston Martin V12 Speedster

Der V12 Speedster soll ein Sportwagen ohne Kompromisse sein. Einen Komfortmodus bietet der Sportwagenbauer nicht. Zur Serienausstattung gehören zudem Carbon-Keramik-Bremsscheiben sowie geschmiedete 21-Zoll-Leichtmetallräder. Da dem Fahrer sowie dem Beifahrer der Wind um die Ohren bläst, könnte das Fahrgefühl kaum puristischer sein. Der Aston Martin V12 Speedster wird in einer Auflage von erwähnten 88 Stück gebaut. Für einen Preis von mindestens 765.000 £ ist das Fahrzeug ab 2021 verfügbar.