McMurtry Spéirling: E-Hypercar in 1,4 Sekunden auf 100 km/h

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McMurtry Spéirling E-Hypercar
McMurtry Spéirling E-Hypercar @mcmurtry.com

Der McMurtry Spéirling ist ein E-Hypercar, welcher unlängst den Beschleunigungsrekord gebrochen hat. Von Briten geschaffen, sprintet der Bolide innerhalb von 1,4 Sekunden auf 100 km/h und zeigt sich im Vergleich zu Fahrzeugen der Hersteller Tesla, Koenigsegg und Rimac deutlich überlegen. Denn die 402 m schafft er in weniger als 8 Sekunden.

Gewicht knapp unter 1.000 kg

Beim ersten Blick auf den McMurtry Spéirling kommt einem unweigerlich das Gefährt von „Batman“ in den Kopf. Allerdings wirkt Letztgenannter deutlich größer. Im Gegensatz dazu präsentiert sich das E-Auto von McMurtry mit seinen 980 kg schon fast minimalistisch. Allerdings haben die Briten etwas geschafft, was bisher von Rimac, Koenigsegg und Tesla dominiert wurde: Denn der Spéirling hat die Viertelmeile (exakt 402,34 m) in 7,97 Sekunden (Rimac Nevera 8,58 Sekunden) absolviert und den Sprint von 0 auf 100 km/h in 1,4 Sekunden. Der Koenigsegg Gemera braucht hierzu 1,9 Sekunden. Und Tesla? Das Model S Plain kommt auf 1,98 Sekunden und fährt die 402 m in 9,23 Sekunden.

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Das vollelektrische Elektroauto stammt aus der Werkstatt des Autobauers McMurtry Automotive. Gegründet wurde McMurtry vom gleichnamigen irisch-britischen Milliardär Sir David Roberts McMurtry. Erstmals vorgestellt wurde das einsitzige Konzeptfahrzeug 2021 im Rahmen des Goodwood Festival of Speed. Das britische Start-up selbst wurde 2016 gegründet. Dabei bedeutet der Name „Spéirling“ des E-Hypercars so viel wie „Thunderstorm“ (Gewitter) auf Irisch.

Nun hat der Autobauer also den bisherigen Rekord des kroatischen Herstellers Rimac pulverisiert – zumindest was den Sprint von 0 auf 100 km/h angeht. Denn die Kroaten halten immer noch den absoluten Rekord für die Höchstgeschwindigkeit. Dieser liegt bei 412 km/h. An diesen ist McMurtry mit dem Spéirling noch nicht herangekommen.

Basis für den Rekord bildet die extrem kompakte Bauweise, die sich die Briten für ihr E-Hypercar ausgedacht haben. Im Fokus stehen hierbei neben der Leichtbauweise und der Nutzung durch nur einen Fahrer oder eine Fahrerin, 2 Gebläse. Diese Hochleistungseinheiten saugen die Außenluft mit 23.000 Umdrehungen pro Minute in das Fahrzeug und pressen diese dann nach unten heraus. Damit wird eine enorme zusätzliche Kraft freigesetzt, die in der Kombination mit den 2 starken Elektromotoren (rund 1.000 PS) für mächtig Leistung sorgen.

McMurtry Spéirling Elektro-Hypercar
McMurtry Spéirling Elektro-Hypercar @mcmurtry.com

Aerodynamisches Hochleistungs-E-Hypercar: McMurtry Spéirling

Der Autobauer aus Großbritannien hat nicht nur dafür gesorgt, dass der Bolide flott Rekorde bricht. Sondern er verfügt ebenfalls über eine Straßenzulassung. Autoliebhaber, die sich für eines der Fahrzeuge interessieren, können bei der Automobilschmiede versuchen, es zu bestellen. Allerdings kostet das britische vollelektrische Hypercar eine ganze Stange Geld. Denn den McMurtry Spéirling soll es ab 2 Millionen Euro geben.

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Von Christian

Hauptberuflich im Medienbereich beschäftigt, gehört er vom Beginn an zur mobilen Generation.