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Piëch GT2 – Elektrosportwagen des Porsche Enkels

Für Aufsehen sorge Anton Piëch bereits 2019 mit seinem Konzept Piëch Mark Zero auf dem Genfer Autosalon. Nun ist aus dem Konzept Realität geworden, das als Piëch GT2 in die Produktion geht. Laut Hersteller Piëch Automotive sind die Leistungsdaten des GT2 nahezu identisch.

Der Elektrosportwagen Piëch GT2
Der Elektrosportwagen Piëch GT2 @piech.com

Automobile-Fantasie im Blut

Anton Piëch hatte bereits im Jahr 2017 seine eigene Firma gegründet. Dass der Enkel von Ferdinand Porsche und Sohn von Ferdinand Piëch in große Fußstapfen tritt, war von vornherein klar. Allerdings war nicht zu erwarten, dass er es mit einer solchen Souveränität tut. Denn das vollelektrische Auto-Konzept aus dem Jahr 2019 hinterließ in Genf bereits Eindruck. Der Piëch GT2 schließt nun nahtlos an.

Der Sportwagenhersteller aus der Schweiz legt den Fokus mit dem Piëch GT2 klar auf das reine Fahren in vollendeter Form.

Piëch is a Swiss sports car company, combining its European heritage & experience with innovative technology, to deliver a car for those who want to be in the moment. In a world of multitasking and distraction, Piëch’s goal is to re-discover the connection between driver and car through free and purposeful design thinking. Apps are for phones. We want to drive.

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Das zeigt sich dann entsprechend im innovativen und zielgerichteten Design in der Kombination mit modernsten Technologien.

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Verschmelzung von Altem und Neuen

Von außen macht der Piëch GT2 klar, dass er ein Sportwagen ohne Kompromisse ist. Dabei kommt ausschließlich Technik zum Einsatz, die die Verbesserung des Fahrerlebnisses zum Ziel hat. Nimmt man die Daten vom eingangs erwähnten Konzeptfahrzeug, sollte der Piëch GT2 um die 612 PS haben. Den Sprint auf 100 km/h schafft er laut Hersteller in unter 3 Sekunden und mit der bisher unbekannten Batterie sind 500 km Reichweite möglich. Ebenfalls ist eine Aufladung auf 80 % in kurzen 4 Minuten und 40 Sekunden vorgesehen.

Weiter Angaben zur Technik macht Piëch Automotive bisher allerdings nicht. Lediglich, das die Plattform für die Karosserievarianten sowie den Antriebsstrang 4 Jahre Entwicklungszeit in Anspruch genommen haben. Interessant ist zudem, das sich im Team für den Piëch GT2 neben Anton «Toni» Piëch auch andere Bekannte aus der Autoindustrie finden.

Mit an Bord sind etwa der ehemalige BMW Motorsport Ingenieur Klaus Schmidt oder Matthias Müller. Letzterer war 5 Jahre CEO bei Porsche und leitete den Volkswagenkonzern im Amt des Geschäftsführers 3 Jahre lang. Komplementiert wird das Team um Anton Piëch durch den Gründer des Tesla-Händlernetzwerks in Europa, Jochen Rudat und Andreas Henke, der 18 Jahr für Burmester tätig war.

Piëch GT2 Abbildung
Piëch GT2 Abbildung @piech.com

Fazit zum Piëch GT2 Sportwagen

Neben dem beeindruckenden Design, das für einige leuchtende Augen sorgen wird, fehlen leider weitere technische Spezifikationen. Damit ist allerdings noch ein wenig Zeit. Denn aktuell widmet man sich in der 2. Finanzierungsphase der Vorproduktion im Rahmen der Herstellung von Testeinheiten sowie dem Engineering-Zentrum. Über den Asphalt soll der Piëch GT2 dann Ende 2022 rollen. Über mögliche Kosten kann insofern derzeit nur spekuliert werden.