StarkBoard – die Evolution der elektrifizierten Skateboards

Das StarkBoard kommt vom Stark Mobility Start-up aus San Francisco. Dieses möchte mit den Boards den privaten Skateboard-Sharing-Markt in Berlin erobern. Besonderheit ist, dass die Boards ohne Fernbedienung auskommen und auf eine intuitive Steuerung setzen. Jedoch gibt es aktuell noch ein großes Problem, das sich nicht so einfach lösen lässt.

StarkBoard Elektro-Skateboard
StarkBoard Elektro-Skateboard @starkmobility.com

Gefälliges E-Skateboard mit großer Hürde in Deutschland

Mit dem StarkBoard konzipieren die Entwickler eine ganz neue Erfahrung. Die Macher aus den USA gehen laut eigener Aussage in der „Evolution der elektrifizierten Skateboards“ einen Schritt weiter. So wird das tiefschwarze Board nicht mit einer Fernbedienung gesteuert. Über Bewegungs- und Gewichtssensoren wird das 7,7 kg schwere Skateboard beschleunigt und gelenkt. Hierzu ist weder eine Fernbedienung in der Hand noch Muskelkraft nötig.

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Zur Herstellung des StarkBoard werden flexibler Kunststoff und Carbonfasern genutzt. Die Einzelteile sind aus Aluminium gefertigt. Dabei kommt das smarte Skateboard auf eine Größe von 94,1 x 24,6 x 13,9 cm. Der verbaute jedoch herausnehmbare Akku, soll das Board mit nur einer Ladung 20 km weit bringen. Stark gibt an, dass mit der Leistung selbst Steigungen von bis zu 15° spielend geschafft werden sollen. Als Höchstgeschwindigkeit geben die Macher 32 km/h zu Protokoll.

Im Gegensatz zu dem in Deutschland produzierten Mellow Cruiser, wird das in China produzierte Skateboard mit rund 615 Euro nur etwa die Hälfte kosten. Damit will der Gründer, Laurens Laudowicz, dann auch das E-Board-Sharing in Berlin erobern. Daher wurde der Firmensitz auch Anfang des Jahres nach Berlin verlegt.

StarkBoard Technik
StarkBoard Technik @starkmobility.com

StarkBoard – ein Fazit

Die Idee hinter dem Skateboard, das via Bluetooth mit dem eigenen Smartphone verbunden werden kann, ist kreativ. Dennoch dürfen die E-Boards aktuell nicht in Deutschland am Straßenverkehr teilnehmen. Der Einsatz ist also nur auf Privatgelände oder in Skater-Parks möglich. Denn selbst mit der neuen Verordnung ist es nicht erlaubt, freihändig auf einem Elektrofahrzeug zu stehen. Das StarkBoard also den E-Board-Sharing-Markt in naher Zukunft erobern wird, ist aktuell sehr unwahrscheinlich. Zum Anbieter