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Urwerk UR-220 – Zeitmesser wie von einem anderen Planeten

Unter dem Codenamen «Falcon Project» bringt die Schweizer Luxusuhrenmarke die Urwerk UR-220 auf den Markt. Dabei besinnen sich die Uhrmacher auf alte Werte und kreieren doch etwas Sensationelles. Einzig der Preis trennt die Interessierten von denen, die sie letztendlich am Handgelenk tragen können.

Urwerk UR-220 All Black Edition
Urwerk UR-220 All Black Edition @urwerk.com

Die «unerträgliche Leichtigkeit von Karbon»

Ganz neu wirkt die Urwerk Ur-220 nicht, wobei sie es doch ist. Denn die edle Uhrenschmiede aus der Schweiz hat die «Codes» des Vorgänger-Modells zwar übernommen, diese allerdings in eine visionäre Form gebracht. Dabei darf das Markenzeichen von Urwerk freilich nicht fehlen, das nach einiger Zeit wieder zurückkehrt. Entsprechend findet sich auf der Rückseite die Anzeige der Betriebszeit via «Oil Change».

Das Gehäuse der 43,8 mm breiten, 53,6 mm langen und 14,8 mm hohen Urwerk UR-220 ist aus glatter Karbonfaser gefertigt. Für den Boden setzt die Uhrenschmiede auf Titan und Saphirglas. Letzteres kommt ebenso zum Schutz der Anzeige zum Einsatz. Als Kaliber setzen die Schweizer auf ein UR-7.20, das im eigenen Haus entwickelt wurde. Es kommt mit einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde (4 Hz). Als Energiequelle dient 1 Federhaus.

Rückseite der Urwerk UR-220 mit Oil Change Anzeige
Rückseite der Urwerk UR-220 mit Oil Change Anzeige @urwerk.com

48 Stunden Gangreserve und 59 Lagersteine

Für die eigentliche Zeit der Urwerk UR-220 verwenden die Schweizer ein eigenes Patent. Denn die vagabundierenden Stundenanzeiger basieren auf einer Satellitenkomplikation. Die Minuten werden über dreidimensionale, retrograde Zeiger angezeigt. Gefertigt ist der Minutenanzeiger aus Aluminium. Für die Gangharmonie sorgt ein Gegengewicht aus Bronze.

Optisch fallen vor allem die Zeitanzeiger sowie die neongrüne Beschichtung der Stunden und Minutenziffern der Urwerk UR-220 auf. Das Design der Typografie der Indexe hatte Martin Frei überdacht. So wirkt das Ganze deutlich schärfer. Das unterstreicht zudem den Science-Fiction-Charakter des edlen Chronographen.

Eine Novität stellt darüber hinaus das Kautschukarmband dar. Denn dieses ist das Erste, dass die Uhrenmanufaktur selbst entwickelt hat. Somit passt es nicht nur optimal zum Design der Urwerk UR-220, sondern erfüllt ebenfalls die hohen Ansprüche, die der Hersteller an Optik und Qualität hat. Genau wie nahezu sämtliche Einzelteile entspringt es einer jahrelangen Forschung. Das Ergebnis ist ein per Hand vernähtes, komfortables und robustes Armband, das bis dato einzigartig ist.

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Fazit zur Urwerk UR-220 Luxusuhr

Mit viel Liebe zum Detail kreiert die Schweizer Uhrenmanufaktur einen Zeitanzeiger, der auf seine Art speziell ist. Er vereint die traditionsreiche Geschichte des Uhrenherstellers mit Ästhetik, Robustheit und Luxus. Dabei wird die Konzeption des Gehäuses sowie der Zeitmessung neu definiert. Insbesondere das Konzept der Satelliten mit der einmaligen Mechanik machen sie zu einer Investition, die ebenfalls am Handgelenk getragen werden kann. Vor Steuern werden für die Urwerk UR-220 rund 149.000 CHF verlangt.