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UMUSIC Hotels – Universal mit Einstieg in die Hotelbranche

Die Universal Music Group ist bekannt für Künstler wie Billie Elish, Rammstein, Ariana Grande oder Eminem. Doch nun tut man sich mit der Investmentholding Dakia U-Ventures zusammen, um Luxushotels mit dem Thema Musik anzubieten. Geplant sind unter dem Namen UMUSIC Hotels bereits 3 Standorte.

UMUSIC Broadwater Hotel in Biloxi, Mississippi
UMUSIC Broadwater Hotel in Biloxi, Mississippi @universalmusic.com

Lokale Unternehmen und Künstler stärken

Derzeit haben Biloxi, Orlando und Atlanta eines gemeinsam: Sie sind die ersten Standorte, an denen die Luxushotelkette UMUSIC Hotels entstehen soll. Die Ankündigung für das Vorhaben geschah kurz und knapp im August, als die Partnerschaft von UMG und Dakia bekannt gegeben wurde. Ziel des Start-ups sei es, eine «neue, musikorientierte Gastfreundschaft» zu kreieren. Im Fokus steht dabei der «einzigartige Flair» jedes Ortes sowie die lokal gegebenen kulturellen Einflüsse. Damit sollen kreative Zentren entstehen, die einen positiven Einfluss auf den sozialen Wandel, Innovationen und selbst die Bildung haben.

Die UMUSIC Hotels dienen somit die Ausgangsbasis dafür, die «Seele der Stadt» durch das lokale Musikerbe zu erfahren. Ziel ist es zudem, in den Gemeinden für neue Arbeitsplätze zu sorgen und regionalen Unternehmen und Zulieferern eine sichere Zukunft zu bieten. Ebenfalls steht im Fokus der Luxushotels, die lokalen Künstler zu supporten. Schließlich wird mit der Realisierung der Bauten ebenso für hochmoderne Musikumgebungen gesorgt.

Die Zukunft soll musikalisch sein

Für die UMUSIC Hotels holen sich die Universal Music Group und Dakia U-Ventures allerdings noch jemand 3. mit ins Boot – die Pyramid Hotel Group. Deren CEO, Warren Fields sieht in der neuen Kategorie der «erfahrungsorientierten Gastfreundschaft» eine Möglichkeit, ein weltweit erstklassiges Erlebnis zu bieten. Doch die Ambitionen gehen weit darüber hinaus.

Entsprechend soll jedes Hotel so gestaltet sein, das es sich in die Stadtlandschaft nahtlos einfügt. Ebenso ist geplant, die lokale Musikszene authentisch einzubeziehen. So wird etwa das UMUSIC Broadwater Hotel in Biloxi ein «atemberaubender Veranstaltungsort» werden, um den herum ein Luxushotel mit einem beeindruckenden Architekturstil konzipiert ist. Gleiches gilt für die Standorte in Atlanta und Orlando. Das musikalische Erlebnis steht dabei absolut im Mittelpunkt.

UMUSIC Broadwater Hotel
UMUSIC Broadwater Hotel @universalmusic.com

Fazit zu den UMUSIC Hotels

In der Summe kann so etwas wie das «Hard Rock Hotel des 21. Jahrhunderts» entstehen. Für das Luxushotel in Biloxi legen die Investoren 1,2 Milliarden US-Dollar auf den Tisch. Golfplatz, Yachthafen, 18.000 m² Einzelhandel, 125.000 m² Casino und Konzertort mit 12.000 Plätzen inklusive. Die Frage, die aktuell allerdings gestellt werden muss, ist, ob sich solch ein Projekt in Zukunft lohnt. In Zeiten von Corona erscheint eine Investition in dieser Branche als recht riskant. Die Verantwortlichen jedoch sehen das als kein Problem. Es gehe mit den UMUSIC Hotels viel mehr darum, «weiterhin Möglichkeiten zu bieten, mit den Fans in Kontakt zu treten» und die «Gemeinschaft wiederzubeleben».