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Luxusbaumhaus für den Garten – Kindheitsträume werden wahr

Hand aufs Herz – wer möchte nicht einmal eine Nacht in einem Baumwipfel verbringen? Unzählige Jungs und Mädchen träumen diesen Traum, sogar hinein bis ins hohe Erwachsenenalter. Tischler und Architekt Andreas Wenning und sein Team der Firma Baumraum, machen sich an die Erfüllung der kühnsten Baumhausvisionen.

Luxusbaumhaus Tau-Nuss in Frankfurt
Luxusbaumhaus Tau-Nuss in Frankfurt @baumraum.de

Luxus-Rückzug statt Bretterverschlag

Das Bremer Unternehmen Baumraum erschafft mittlerweile weltweit Luxusbaumhaus-Unikate in den Wipfeln. Jedes Luxusaumhaus wird individuell auf die Bedürfnisse seines zukünftigen Besitzers sowie die Gegebenheiten des Grundstücks designt. Je nachdem wie die Aststruktur des Baumes ist, auf dem das Gebäude später thronen soll, werden finale Bauentscheidungen erst direkt vor Ort getroffen. Architekt Wenning hat immer den Wunsch des Kunden in Kombination mit dem Wohlbefinden der Natur im Auge.

Die Stile der bisherigen Baumwipfel-Chalets sind unterschiedlich. So steht am Tegernsee ein Häuschen mit Satteldach, dass an ein kleines Bauernhaus erinnert. Auf Usedom findet sich das absolute Kontrastprogramm – ein schwarz glänzender kubischer Körper aus Edelstahl. Mittlerweile existieren in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den USA, Brasilien und Ungarn ein- oder mehrstöckige Baumhäuser von Baumraum, die ihren Besitzern große Freude bereiten. Sie werden als Gartenbüro, Gästehaus, Meditationsorte und Spielräume für Eltern und Kinder genutzt. Die Experten von meine-kartenmanufaktur.de durften bereits Einladungskarten zur Luxusbaumhaus-Einweihung für einen der stolzen Bauherren drucken. Natürlich darf eine gebührende Eröffnungsparty nach Abschluss des Projekts nicht fehlen. Staunende Gesichter bei den Gästen sind auf jeden Fall garantiert.

Bei der Ausstattung der Wohnträume in schwindelerregender Höhe sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Verschiedene Modelle wurden mit Küchen ausgestattet, auch Badezimmer und Außenduschen sind keine Herausforderung. Die Preise der bisherigen Bauten beliefen sich auf 18.000 bis 150.000 Euro. Bauherren, denen eine günstigere Lösung vorschwebt, können bereits ab circa 5.000 Euro ein nicht isoliertes Häuschen bekommen.

Um die Bäume möglichst schonend zu behandeln, werden die Konstruktionen ohne Schrauben und Bolzen befestigt. Stattdessen setzen die Planer robuste Seile ein. Diese halten nicht nur die Häuser stabil an ihrem Platz, sie schützen den Baum gleichzeitig vor Pilzbefall. Allerdings ist auch bei der Befestigung von Seilen Vorsicht geboten. Wer das Kambium – die lebende Baumschicht – auch nur um die Hälfte zerstört, der vernichtet das Gehölz dadurch. Der Baum stirbt anschließend, aufgrund der Verletzung, ab.

Die Unterkonstruktion besteht normalerweise aus rostfreiem Edelstahl. Sodass eine lange Lebensdauer garantiert ist. Bei den restlichen Materialien für die Baumhäuser setzen Bauherren häufig auf wetterbeständiges Holz wie Lärche oder Eiche. Von druckimprägnierten Hölzern raten professionelle Luftschlossbauer eher ab, weil sie meist mit Chemikalien behandelt sind. Teilweise wird auf der Holzkonstruktion eine Metallfassade fixiert, was moderne Interpretationen von Baumhäusern zulässt. Außerdem bildet die Fassade einen zusätzlichen Schutz für das Material. Für die Dächer eignen sich unter anderem Zinkbleche. 

Luxusbaumhaus Djuren in Gross-Ippener
Luxusbaumhaus Djuren in Gross-Ippener @baumraum.de

Probenacht im Baumhaushotel

Das Interesse an Übernachtungen im Baumhaus ist so groß, dass es mittlerweile sogar schon entsprechende Hotels gibt. Nachdem Baumraum ein Wipfel-Resort an der Nordsee und verschiedenen anderen europäischen Orten vollendete, kam der Auftrag für ein Projekt an der Horseshoe Bay auf Sri Lanka. Dort entsteht ein tropisches Zick-Zack-Gebäude auf Stelzen, das mehrere Ferienunterkünfte beherbergt.

Wer für eine Übernachtung im Baumhaus kein Interesse an einer Reise an die Nordsee oder ins ehemalige Ceylon hat, der findet auch weitere Hotels auf Stelzen oder in Baukronen, wie zum Beispiel:

  • Elbinselhof Krautsand in Drochtersen-Krautsand, Deutschland
  • Baumhaus Lodge Schrems, Schrems, Österreich
  • Urban Treehouse, Berlin Zehlendorf, Deutschland
  • Baumhaus Suiten Baumgeflüster, Bad Zwischenahn, Deutschland
  • Coldwater, bei Pensacola, Florida, USA
  • Pfadfinder Baumhaus, Almke, Deutschland
  • Hotel Erweiterung Mendoza, Mendoza, Argentinien
Luxusbaumhaus Black Beauty auf Usedom
Luxusbaumhaus Black Beauty auf Usedom @baumraum.de

Voraussetzungen für ein Baumhaus im eigenen Garten

Menschen, die jetzt grundsätzlich überlegen, sich ein Baumhaus in den eigenen Garten zu setzen, müssen verschiedene Faktoren überdenken. Damit die Konstruktion von dichtem Laubwerk umgeben ist, sollte die Baumkrone bereits mindestens vier bis fünf Meter über dem Boden beginnen.

Früh verzweigende Gehölze wie Eiche oder Buche werden gerne gewählt, weil sie normalerweise sehr stabil sind. Junge Bäume sind dagegen weniger geeignet als diejenigen Exemplare, die über viele Jahrzehnte gewachsen sind. Selbstverständlich muss der Baum gesund und stark sein. Ein Stamm-Durchmesser von mindestens 20 cm ist notwendig, wenn das Haus direkt im Baum befestigt werden soll. Sind dünnere Äste bei der Errichtung im Weg, werden diese normalerweise entfernt.

Findet sich im Garten kein entsprechender Baum, dann bedeutet das nicht das Aus für den Baumhaus-Traum. Manche Modelle schweben auf Stelzen über dem Boden und erzielen so einen ähnlichen Effekt wie ein “echtes” Baumhaus. Es besteht auch die Option, ein Baumhaus zwischen mehreren Bäumen aufzuhängen. Um die beste Lösung zu finden, ist eine intensive Beratung mit dem Architekten notwendig.

Wie groß das Baumhaus schlussendlich wird, hängt unter anderem von der Grundstücksfläche ab. Die Konstruktion soll sich angenehm in das Gesamtbild einpassen, dabei weder untergehen noch zu prominent wirken. Montieren die Bauherren ihr Häuschen direkt in den Baum, ist auch die Größe und Beschaffenheit des Gewächses ein Bestimmungsfaktor. Grundsätzlich werden Baumhäuser nicht zu ausladend geplant. Eine Regel besagt, dass eine Fläche zwischen 9 und 14 m² ausreichend Platz für zwei Personen bietet.

Der Ausblick vom Baumhaus in das Laubwerk und auf die Umgebung bildet einen besonderen Reiz der Wipfel-Oasen. Aber nicht nur wegen der Panoramasicht ist es ratsam, viele Fenster einzubauen. Sie sind auch zur ausreichenden Belüftung notwendig. Bei unzureichender Luftzirkulation kann Feuchtigkeit große Schäden anrichten. Damit trotz zahlreicher Glasfronten ein gemütlicher Rückzugsort entsteht, können Fensterläden oder Jalousien angebracht werden.

Wichtig ist es auch, die rechtlichen Voraussetzungen für ein eigenes Baumhaus zu schaffen. Tatsächlich fällt das Baurecht in die Zuständigkeiten der jeweiligen Bundesländer. Somit erkundigt sich jeder potenzielle Bauherr am besten direkt bei seinem Bauamt. Für Hütten, die nicht permanent bewohnt werden, ist oftmals keine Erlaubnis notwendig. Das gilt allerdings nur, wenn der Besitzer auch Eigentümer des Grundstücks ist. Ein Mieter kann normalerweise nicht so ohne Weiteres ein Baumhaus in seinem Garten integrieren. Je umfangreicher die Ausstattung und Einrichtung der Wipfel-Residenz ausfällt, desto wahrscheinlicher wird die Genehmigungspflicht. Wer Küchen und Bäder mit Zu- und Abflüssen oder Feuerstellen plant, wird normalerweise die Zustimmung der Baubehörde benötigen. Jeder, der sich rechtzeitig im Vorfeld darüber schlaumacht, spart sich nachher jede Menge Ärger und Geld.

Viele Baumhäuser besitzen eine Außenfläche zum Sonnenbaden und Relaxen. Dadurch, dass die Konstruktionen einen besonderen Reiz auf Kinder ausüben, ist auf eine sichere Brüstung zu achten. Das Geländer sollte mindestens 0,9 Meter hoch sein und über Zwischensicherungen verfügen. Damit die Kleinen ihre Köpfe nicht durch die Sprossen stecken können, ist auf einen Abstand von weniger als 12 cm zu achten.

Wer mit einem erfahrenen Architekten-Team wie dem von Baumraum zusammenarbeitet, der braucht sich allerdings über die Details selbst nicht den Kopf zu zerbrechen. Hier unterstützen die Ansprechpartner gerne bei jedem Planungsschritt. Sie haben das notwendige Hintergrundwissen und die Expertise, um an alle wichtigen und unwichtigen Details zu denken.